Karate

E.M.K.A Taikai 2026 in Fagernes (Norwegen)

Es ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann – dieses Kribbeln im Bauch, wenn sich 7 Karateka auf den Weg machen, um gemeinsam an einem internationalen Karate-Lehrgang teilzunehmen. Dieses Jahr führte die Reise nach Fagernes in Norwegen, und es wurde ein Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Wir starteten mit einer Mischung aus Vorfreude und Neugier. Für einige war es die erste Reise dieser Art, für andere ein längst zur Tradition gewordenes Wiedersehen. Doch egal, ob Neuling oder erfahrener Hase – eines war von Anfang an klar: Karate verbindet.

Die Vorbereitung war intensiv. Techniken wurden bis ins Detail geübt, Kata-Abläufe perfektioniert und die Ausrüstung akribisch gepackt. Doch der wahre Wert lag nicht in der perfekten Ausführung, sondern in der Gemeinschaft. Die Gespräche im Flugzeug und Bus, die gemeinsamen Pausen und die Vorfreude auf das, was kommen würde, machten die Reise bereits zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Als wir spät abends in dem malerischen Ort Fagernes ankam, wurde schnell klar: Hier stimmt die Atmosphäre. Eingebettet in die atemberaubenden norwegischen Fjorde und Berge, bot das Taikai nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch ein Gefühl des Willkommens.

Doch die wahren Highlights fanden oft abseits der Turnhalle statt:
- Gemeinsames Eisbaden unter freiem Himmel, bei dem die Natur zum Trainingspartner wurde.
- Gespräche mit Karateka aus Norwegen, England und anderen europäischen Ländern, aus denen Freundschaften entstanden.
- Abende voller norwegischer Spezialitäten und lebhafter Geschichten, die den Austausch vertieften.

Es war ein Wiedersehen mit alten Bekannten und das Kennenlernen neuer Gesichter – alles unter dem Zeichen unseres Sports.

Ein herausfordernder Moment war die Trainingseinheit der Kinder. Um sicherzustellen, dass jedes Kind – unabhängig von seiner Muttersprache – von Jeannettes Erfahrung profitieren konnte, unterrichtete sie irn einer mehrsprachigen Einheit. Das war nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern vor allem eine Herzensangelegenheit.
Jeannette erklärte Grundtechniken, Kata-Abläufe und die Philosophie des Karate so, dass jedes Kind verstehen konnte, was gemeint war. Mal auf Norwegisch, mal auf Englisch, mal auf Deutsch – und immer mit einem Lächeln. Die Kinder lauschten gespannt, probierten die Bewegungen aus und hatten sichtlich Freude daran, neue Freundschaften über Sprachbarrieren hinweg zu schließen.

Nach drei intensiven Tagen ging es zurück nach Hause. Doch die Eindrücke bleiben: Die 7 Karateka kehrten nicht nur mit motivierenden Eindrücken zurück, sondern vor allem mit wertvollen Erinnerungen und neuen Freundschaften. Für die Gruppe war das Taikai 2026 in Fagernes mehr als ein Lehrgang – es war eine Bestätigung, warum Karate so viel mehr ist als nur Sport. Es ist eine Philosophie, die Menschen über Grenzen hinweg verbindet.

Wir freuen uns schon auf das nächste Taikai – und darauf, wieder gemeinsam loszuziehen!

Wir danken für die Ausrichtung und Engagement während des Taikai und freuen uns auf das nächste Taikai in 2027.
Vi takker Jon Sensei og teamet hans for å ha organisert Taikai, samt alle foredragsholderne. Vi gleder oss til å se dere igjen.

März 2026